25.3
    05/17/2012
    09/26/2011

    This day is assumed to be the day of the misfortune, and there is a custom of abhorring the present of the marriage etc.Therefore, the person who holds a wedding on this day is a little. There is a Wedding Hall that offers cut rates at the most unlucky day, too. It is said, [The prolonged buddhist ceremony is good on the day from which what also refrains if suffering].
     
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Artikel-Schlagworte: „Unabhängigkeit“

© Eva Lemonenko - Fotolia.com

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Sri Lanka, das ist leider nicht nur das paradiesische Land an der Südspitze des indischen Kontinents, sondern auch Schauplatz eines blutigen Bürgerkriegs. Zur Zeit der britischen Kolonialisierung wurden die Tamilen, eine Minderheit Sri Lankas, die im ethnischen Konflikt mit den Singhalesen leben, von den Briten protegiert. Seit der Unabhängigkeit Sri Lankas von der Kolonialmacht bildete sich eine tamilische Opposition namens Tamil Eelam, die einen eigenen Staat im Norden von Sri Lankas forderte. Ab dem Jahr 1983 herrschte im Land ein Bürgerkrieg, der erst 26 Jahre später beendet werden sollte.

Soviel zu den politischen Eckdaten, doch die erzählen wenig über die Schicksale einzelner Personen, die zwischen die Fronten geraten sind. Ein Beispiel ist eine tamilische Familie, die vor den tamilischen Rebellen genauso wie vor den singhalesischen Armeen Schutz gesucht hat. Kurz vor Ende des Krieges, im Jahr 2009 hatte die singhalesische Regierung das Gebiet um Vattuvaha zur Sicherheitszone erklärt, viele Tausend tamilische Familien sind dorthin geflohen. Die Luftwaffe hat das Gebiet dennoch bombardiert und viele Tausende Bürgerinrnen und Bürger damit getötet. Und auf der Seite der Singhalesen sieht es nicht anders aus. Durch Artilleriefeuer, Hinterhalte oder Bombenangriffe haben viele ihr Leben verloren, oder haben traumatisiert überlebt.

Inzwischen ist der Bürgerkreig seit drei Jahren vorbei, in Sri Lanka leben nun 20 Millionen Menschen, 18 Prozent von ihnen sind Tamilen. Die Regierung investiert viel Geld in den Norden, und das trägt kleine Früchte: Inzwischen sind fast alle Flüchtlinge wieder angesiedelt und haben eine Zukunftsperspektive. Circa 5000 Menschen sind nach wie vor in Lagern interniert, davon etwa 1500 ehemalige tamilische Kämpfer. Die meisten ehemaligen Soldaten sind wieder in die Gesellschaft integriert. Internationale Hilfsorganisationen unterstützen die Wiederansiedlung von Vertrieben. Aber ist wirklich alles in Ordnung, ist das überhaupt möglich nach fast dreißig Jahren Krieg? Auf den ersten Blick sieht es so aus, aber unter der nunmehr harmonischen Oberfläche gibt es nach wie vor Spannungen. Und eines der größten Probleme ist die Weigerung der Regierung, die eigene Geschichte aufzuarbeiten, und das ohne die vorherrschende Einteilung in schwarz und weiß, in Gut und Böse.

© kexchen - Fotolia.com

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Die Geschichte Sri Lankas im 20. Jahrhundert war sehr wechselvoll und bewegend. Viele der Ereignisse aus dem 20. Jahrhundert gehen auf die frühere Geschichte der Insel zurück. Über zwei Jahrtausende wurde die Insel von verschiedenen lokalen Königreichen regiert. Mit Beginn des 19. Jh. übernahmen die Briten das Land.

Doch seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs der Wunsch der Inselbewohner nach Unabhängigkeit. Im Jahr 1948 gelang es Sri Lanka, sich nach friedlichen Verhandlungen von den Briten endlich zu befreien. 

Mit der Unabhängigkeit Sri Lankas aber sollten sich die Konflikte zwischen Tamilen und Singhalesen zunehmend verstärken. Einige Gesetze, die unter anderem den Zugang zu Universitäten, die Landessprache und die Staatsbürgerschaft regeln, diskriminieren die tamilische Minderheit sehr stark und führen dadurch zu einer zunehmenden Radikalisierung der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung, welche einen separaten Staat anstrebt.

1983, im sogenannten „schwarzen Juli” kommt es nach einem Anschlag auf eine Militäreinheit sogar zu Ausschreitungen gegen Tamilen. Dabei werden 3000 Tamilen getötet, Tausende begeben sich auf die Flucht. Bald darauf beginnt der Guerillakrieg der Tamilen im Norden Sri Lankas gegen die singhalesische Armee. Auf beiden Seiten sind tausende zivile Opfer zu beklagen. Daran kann auch die indische Friedenstruppe von ca. 70.000 Soldaten nichts ändern, die zwischen 1987 und 1990 in Sri Lanka stationiert ist. Im Gegenteil – durch Kriegsverbrechen macht sie sich sogar bei Tamilen und Singhalesen unbeliebt. Bis heute haben die Konflikte sogar noch mehr Opfer gefordert – weitaus mehr als 65.000! 

Fast zeitgleich wie die genannten Konflikte erhebt sich speziell im Süden des Landes die JVP zu ihrer „Kulturrevolution“. Dabei werden rund 6000 Mitglieder der Regierungspartei grausam getötet. Damit nicht genug – auch Vergewaltigungen, Plünderungen und Folter sind in dieser Zeit regelmäßig an der Tagesordnung. Auch dieser Aufstand wurde brutal beendet. In kurzer Zeit schaffen es die Todesschwadrone der Regierung, 30.000 Mitglieder der JVP zu liquidieren. 

In den Jahren zwischen 1990 und 2002 kann sich das Land trotz Bürgerkriege wirtschaftlich erholen. Ins Land fließt ausländisches Kapital, Freihandelszonen werden eingerichtet. 

Doch auch in dieser Zeit machen die Tamil-Tigers durch spektakuläre Anschläge auf sich aufmerksam: sie töten den indischen Ministerpräsidenten Rajiv Ghandi und zwei Jahre später auch den Ministerpräsident von Sri Lanka Ranasinghe Premadasa.