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Soviel zu den politischen Eckdaten, doch die erzählen wenig über die Schicksale einzelner Personen, die zwischen die Fronten geraten sind. Ein Beispiel ist eine tamilische Familie, die vor den tamilischen Rebellen genauso wie vor den singhalesischen Armeen Schutz gesucht hat. Kurz vor Ende des Krieges, im Jahr 2009 hatte die singhalesische Regierung das Gebiet um Vattuvaha zur Sicherheitszone erklärt, viele Tausend tamilische Familien sind dorthin geflohen. Die Luftwaffe hat das Gebiet dennoch bombardiert und viele Tausende Bürgerinrnen und Bürger damit getötet. Und auf der Seite der Singhalesen sieht es nicht anders aus. Durch Artilleriefeuer, Hinterhalte oder Bombenangriffe haben viele ihr Leben verloren, oder haben traumatisiert überlebt.
Inzwischen ist der Bürgerkreig seit drei Jahren vorbei, in Sri Lanka leben nun 20 Millionen Menschen, 18 Prozent von ihnen sind Tamilen. Die Regierung investiert viel Geld in den Norden, und das trägt kleine Früchte: Inzwischen sind fast alle Flüchtlinge wieder angesiedelt und haben eine Zukunftsperspektive. Circa 5000 Menschen sind nach wie vor in Lagern interniert, davon etwa 1500 ehemalige tamilische Kämpfer. Die meisten ehemaligen Soldaten sind wieder in die Gesellschaft integriert. Internationale Hilfsorganisationen unterstützen die Wiederansiedlung von Vertrieben. Aber ist wirklich alles in Ordnung, ist das überhaupt möglich nach fast dreißig Jahren Krieg? Auf den ersten Blick sieht es so aus, aber unter der nunmehr harmonischen Oberfläche gibt es nach wie vor Spannungen. Und eines der größten Probleme ist die Weigerung der Regierung, die eigene Geschichte aufzuarbeiten, und das ohne die vorherrschende Einteilung in schwarz und weiß, in Gut und Böse.

Demonstration der tamilischen Bevölkerung, Foto: leerstelle:flickr
Auf Sri Lanka gibt es eine Menge unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Nationalitäten. Da möchte man denken, dass dort eine Regierung an der Macht ist, die versucht allen kulturellen Kreisen gerecht zu werden und somit ein Gleichgewicht in der Bevölkerung zu schaffen. Leider ist und war dies noch nie der Fall. So haben alle Regierungen die an der Macht waren ganz einfach immer eine Mehrheitsregierung gebildet und somit die Minderheiten kaum beachtet.
So gibt es auf der Insel Singalesen, Tamilen, Moors (Muslime), Malaien und Burgher (Nachkommen von Portugiesen und Niederländern). Diese sprechen natürlich nicht alle eine Sprache, sodass die Sprachen Singalesisch, Tamil und Englisch vertreten sind. Auch was die Religionen angeht ist dort eigentlich alles vertreten, sodass man Buddhisten, Hinduisten, Muslime und auch Christen antrifft.
Leider wird gerade verstärkt auf die Tamilen eine Diskriminierung ausgeübt, die größtenteils vom Staat ausgeht. So kommt es das im Beamtenapparat 90 % Singalesen und im Sicherheitsapparat 99 % Singalesen vorzufinden sind. Die restlichen Prozente werden dabei auch kaum von Tamilen aufgefüllt. Auch sonst haben es die Tamilen nicht leicht, da sie als Volk nicht wirklich anerkannt werden. So kommt es, dass ein Sri Lank einen Lehrerüberschuss von 14 000 Angestellten gibt, jedoch im Bereich der Tamilen ein Lehrermangel von über 10 000 Leuten vorherrscht. Des weiteren kommen in Tamilengebieten auf einen Lehrer 70 Kinder, was eigentlich nicht mehr zumutbar ist. Nun könnte man behaupten, dass es an dem Land liegt und dort einfach schlechte Bildungsverhältnisse vorliegen. Doch wenn man auf das restliche Land schaut, so kommen dort auf einem Lehrer 22 Schüler, was gerade mal 1/3 im Vergleich zu den Tamilen ist.
So taucht nun die Frage auf inwiefern die Kommission für Menschenrechte dort eingreifen wird oder sich eher auf das Dokumentieren und Beobachten beschränkt.







![This day is assumed to be the day of the misfortune, and there is a custom of abhorring the present of the marriage etc.Therefore, the person who holds a wedding on this day is a little. There is a Wedding Hall that offers cut rates at the most unlucky day, too. It is said, [The prolonged buddhist ceremony is good on the day from which what also refrains if suffering]. This day is assumed to be the day of the misfortune, and there is a custom of abhorring the present of the marriage etc.Therefore, the person who holds a wedding on this day is a little. There is a Wedding Hall that offers cut rates at the most unlucky day, too. It is said, [The prolonged buddhist ceremony is good on the day from which what also refrains if suffering].](http://www.online-srilanka.com/wp-content/plugins/koyomi/image/roku3.gif)