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    02/06/2012
    01/15/2012

    It is assumed that calm is good for everything, and is assumed the game of skill and the urgent business to have to avoid it. It is said, [It is bad in the morning, and it is good in the afternoon].
     
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Sri Lanka © Nazzu - Fotolia.com

Sri Lanka © Nazzu - Fotolia.com

Lange weiße Sandstrände, Berglandschaften, Palmenwälder am Meer und ein tropischer Dschungel im Inneren der Insel. Das sind die Vorzüge die Sri Lanka als Urlaubsziel zu bieten hat. Zudem bietet die Tropeninsel im indischen Ozean auch noch eine faszinierende Kultur mit uralten Tempeln und Königsstädten sowie herzliche und liebenswürdige Bewohner.

Ferienorte gibt es einige auf dem ca. 65.000 km2 großen Inselstaat. Die schönsten sollen hier vorgestellt werden.

Colombo/Mount Lavinia

Colombo ist die Hauptstadt Sri Lankas und Drehscheibe des Inselstaats. In der größten Stadt des Landes kann man die europäischen Einflüsse deutlich spüren. Trotzdem gibt es genügend Sehenswürdigkeiten, die die vielfältige Kultur widerspiegeln. Schauen sie sich bei einem Besuch den Independence Square,,den Kelani Tempel oder das alte Fort an. Zudem gibt es in Colombo die besten Ausgeh- und Shoppingmöglichkeiten. Wer sich vom Großstadtdschungel erholen will, der macht einfach einen Ausflug zum Mount Lavinia einem Naherholungsgebiet ca. 15 km südlich der Stadt.

Bandarawela

Hier gibt es den wohl feinsten Tee des Landes. Bandarawela ist zudem ein Ferienort hoch in den Bergen auf 1230m von dem die Aussicht einfach überragend ist. Auch die Luft ist in dieser Höhe natürlich sehr rein und frei von Pollen, was für Asthmatiker und Allergiker sehr angenehm und gesund sein kann.

Galle

Galle ist wohl die interessanteste Stadt des Südens. Durch das koloniale Flair und seine immer noch überragende Bedeutung als Handels-und Hafenstadt kann man den Charme der Vergangenheit auch heute noch spüren. Wenn sie Galle besuchen, sollten sie sich das alte Fort und die Altstadt unbedingt ansehen.

Yala-Nationalpark

Naturliebhaber sind hier genau richtig. Denn der Yala-Nationalpark ist das größte und bekannteste Naturreservat des Landes. Leoparden,Elefanten,Rotwild und Krokodile sind nur eine Tierarten die sie bei ihrem Besuch hier antreffen können.

Negombo

Wem erlesene Hotels,gute Infrastruktur und einer langer Palmenstrand wichtig sind, für den lohnt sich der Aufenthalt im Bade-und Touristenort Negombo. Innerhalb weniger Jahre ist aus dem beschaulichen Fischerstädtchen einer der wichtigsten Ferienorte Sri Lankas geworden. Den sympathischen Kleinstadtalltag und die Fischerboote gibt es aber trotzdem noch und die geringe Entfernung zum Flughafen (ca. 10km) sorgen für angenehm kurze Transferzeiten nach einem langen Flug.

 

© Eva Lemonenko - Fotolia.com

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Sri Lanka, das ist leider nicht nur das paradiesische Land an der Südspitze des indischen Kontinents, sondern auch Schauplatz eines blutigen Bürgerkriegs. Zur Zeit der britischen Kolonialisierung wurden die Tamilen, eine Minderheit Sri Lankas, die im ethnischen Konflikt mit den Singhalesen leben, von den Briten protegiert. Seit der Unabhängigkeit Sri Lankas von der Kolonialmacht bildete sich eine tamilische Opposition namens Tamil Eelam, die einen eigenen Staat im Norden von Sri Lankas forderte. Ab dem Jahr 1983 herrschte im Land ein Bürgerkrieg, der erst 26 Jahre später beendet werden sollte.

Soviel zu den politischen Eckdaten, doch die erzählen wenig über die Schicksale einzelner Personen, die zwischen die Fronten geraten sind. Ein Beispiel ist eine tamilische Familie, die vor den tamilischen Rebellen genauso wie vor den singhalesischen Armeen Schutz gesucht hat. Kurz vor Ende des Krieges, im Jahr 2009 hatte die singhalesische Regierung das Gebiet um Vattuvaha zur Sicherheitszone erklärt, viele Tausend tamilische Familien sind dorthin geflohen. Die Luftwaffe hat das Gebiet dennoch bombardiert und viele Tausende Bürgerinrnen und Bürger damit getötet. Und auf der Seite der Singhalesen sieht es nicht anders aus. Durch Artilleriefeuer, Hinterhalte oder Bombenangriffe haben viele ihr Leben verloren, oder haben traumatisiert überlebt.

Inzwischen ist der Bürgerkreig seit drei Jahren vorbei, in Sri Lanka leben nun 20 Millionen Menschen, 18 Prozent von ihnen sind Tamilen. Die Regierung investiert viel Geld in den Norden, und das trägt kleine Früchte: Inzwischen sind fast alle Flüchtlinge wieder angesiedelt und haben eine Zukunftsperspektive. Circa 5000 Menschen sind nach wie vor in Lagern interniert, davon etwa 1500 ehemalige tamilische Kämpfer. Die meisten ehemaligen Soldaten sind wieder in die Gesellschaft integriert. Internationale Hilfsorganisationen unterstützen die Wiederansiedlung von Vertrieben. Aber ist wirklich alles in Ordnung, ist das überhaupt möglich nach fast dreißig Jahren Krieg? Auf den ersten Blick sieht es so aus, aber unter der nunmehr harmonischen Oberfläche gibt es nach wie vor Spannungen. Und eines der größten Probleme ist die Weigerung der Regierung, die eigene Geschichte aufzuarbeiten, und das ohne die vorherrschende Einteilung in schwarz und weiß, in Gut und Böse.

© Nicola Vernizzi - Fotolia.com

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Reisenden in Sri Lanka, einem von poltischen Unruhen und erbittertem Bürgerkrieg zerissenen Land, wird wärmstens ans Herz gelegt der sagenhaften Tempelstadt von Dambulla einen Besuch abzustatten. 

Sicher im Angesicht des Schreckens, der noch immer tief in der Seele des Landes sitzt, der omnipräsent spürbar ist, wirken gemächliche Tempelorte geradezu perfide und absurd. Doch es ist eben jener Kontrast zwischen dem unsäglichem Leid der Bevölkerung und dem magischen Stätten des buddhistischen Landes, die eine Reise durch Sri Lanka zu etwas Einzigartigem machen, welche das Potential hat, tiefe Veränderungen der eigenen Weltanschauung auszulösen. 

In Dambulla, einem kleinen Ort zwischen Matale und Anuradhapura, geht es gemächlich zu. Es sind typische Sri-Lankanische-Alltagsszenen die sich hier abspielen. In der Mittagssonne dösen nicht nur die Bewohner, sondern auch die vielen Straßenhunde, die abgewetzt ihr von Flöhen befallenes Fell lecken und darauf warten, dass die unterträgliche Hitze zu den Abendstunden hin etwas nachlässt. 

Doch es ist nicht der Ort an sich, der die Beuscher anlockt. Es sind die sagenumwobenen Höhlentempel, die schon seit über 2000 Jahren Herberge für buddhistische Mönche sind. Unter Regie der Unesco wurden die Kunstschätze, die in den Höhlen lagern, restauriert und so kann der spirituell-ambitionierte Reisende dieses Weltkulturerbe auch heute noch in seiner ganzen Pracht bestaunen. 

In Dambulla gibt es ungefähr 80 Höhlentempel, die 2100 Quadratmeter umfassen und damit die größte Tempelanlage dieser Art im ganzen Land sind. Die fünf großen Höhlen der Anlage sind Devara Viharaya, Maharaja Viharaya, Maha Alut Viharaya, Pachima Viharaya, Devana Alut Viharaya. 

Sie alle liegen auf einer Anhöhe über einem pechschwarzen Granitfelsen. Der Aufstieg, der beschwerlich und voller Tücken ist, lohnt. Es bietet sich ein herrlicher Blick über den Dschungel, der hier und da von glitzernden Stauseen durchbrochen wird.

© GAMUT STOCK IMAGES - Fotolia.com

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Der Sari ist ein indisches Kleidungsstück für Frauen. Er ist ein Beispiel für traditionelle Kleidung,welche heute in Indien,Bangladesch,Nepal und Sri Lanka noch sehr oft im Alltag getragen wird. Dabei ist der Sari ein etwa fünf bis sechs Meter langes ungenähtes,rechteckiges Tuch mit farbiger Schmuckborte an einem Ende.
Den Sari kann man in drei Zonen teilen. Das Schulterstück,welches auch am kreativsten gestaltet ist, wird Paluv genannt. Daran schließt sich der Korpus des Saris an,welcher meistens schlicht gestaltet ist und die abschließende Schmuckborte. Unter dem langen gefalteten Tuch trägt man am Oberkörper meist eine feste Bluse namens Choli, die zugeknöpft wird und einen langen Unterrock.

Es gibt viele verschiedene Arten einen Sari zu tragen. Sie unterscheiden sich von Kultur und Herkunft der Trägerin. Dabei gibt es in den Sari in vielen bunten Farben mit aufwändigen Stickereien und Pailetten. Der Stoff ist meist Chiffonstoff,welcher einen angenehmen Tragekomfort garantiert.

Sollten sie einmal im Urlaub in Sri Lanka sein, lohnt es sich sicherlich einen Sari für sich selbst oder als Mitbringsel zu kaufen. Exotische Mode aus Sri Lanka kann man dort überall in den touristischen Zentren des Reiselandes günstig erwerben. 

Gastautorin Katrine Poulsen

 sonne fleckl - Fotolia.com

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Auch wenn der Winter in diesem Jahr nicht all so kalt ist, für sein Wohlbefinden und gegen Stress in der dunklen Jahreszeit muss man trotzdem was tunn. Ayurveda ist eine gute Möglichkeit, dem Stress zu entkommen und sich selbst Gutes zu tun.

Ayurveda ist die älteste Gesundheitslehre und wird immer mehr Menschen ein Begriff. In einem Ayurveda-Wohlfühlzentrum werden Körper, Geist und Seele mit individuell abgestimmten Behandlungen verwöhnt, zudem kann man gute Tipps zur ayurvedischen Lebensweise bekommen.

Wer sich Zeit nimmt und sich über mehrere Tage seinem Wohlbefinden widmet, wird am Anfang an einem Anamnesegespräch teilnehmen, dabei wird der individuelle Grundtypus festgestellt. Danach können auf dem mehrtägigen Programm wahlweise Ganzkörper-, Fuß- und Vitalpunktmassagen sowie Ölstirnguss stehen. Bei einem Kochworkshop  kann man außerdem einige Grundlagen oder gar Geheimnisse der ayurvedischen Ernährung erfahren.

Gerade im Winter bietet es sich an, sich einer wohltuenden Ganzkörpermassage mit warmem Öl oder einer vierhändigen Synchron-Massage zu unterziehen. Eine solche Behandlung kann bei der Wiederherstellung der inneren Balance wahre Wunder bewirken. Nicht umsonst bedeutet “Abhyanga” buchstäblich übersetzt “Liebende Hände”. Bei dieser sanften Ganzkörper-Öl-Massage darf man sich die warmen, wohlriechenden Ölen selbst aussuchen. Sie wirkt harmonisierend, entgiftend und fördert nachhaltig die Entspannung und das Wohlbefinden. Die körperliche Entspannung und der innere Frieden, die sich danach einstellen, sind einfach unbeschreiblich.

Auch eine einzigartige Erfahrung – die “Abhyanga-Synchron-Massage”. Dabei handelt es sich um eine synchrone vierhändige Anwendung, die nicht nur entspannend wirkt; sie schafft zudem einen Ausgleich von rechter sowie linker Körper- und Gehirnhälfte.

Es empfiehlt sich, nach den Behandlungen nicht gleich wieder ins normale, hektische Leben zurückzukehren, sondern noch eine Weile zu entspannen und die wohltuenden Wirkung der Massage in Ruhe nachklingen zu lassen. So gelingt auch die Selbstfindung, die ein erklärtes Ziel von Ayurveda ist, sicherlich besser.

© kexchen - Fotolia.com

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Die Geschichte Sri Lankas im 20. Jahrhundert war sehr wechselvoll und bewegend. Viele der Ereignisse aus dem 20. Jahrhundert gehen auf die frühere Geschichte der Insel zurück. Über zwei Jahrtausende wurde die Insel von verschiedenen lokalen Königreichen regiert. Mit Beginn des 19. Jh. übernahmen die Briten das Land.

Doch seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs der Wunsch der Inselbewohner nach Unabhängigkeit. Im Jahr 1948 gelang es Sri Lanka, sich nach friedlichen Verhandlungen von den Briten endlich zu befreien. 

Mit der Unabhängigkeit Sri Lankas aber sollten sich die Konflikte zwischen Tamilen und Singhalesen zunehmend verstärken. Einige Gesetze, die unter anderem den Zugang zu Universitäten, die Landessprache und die Staatsbürgerschaft regeln, diskriminieren die tamilische Minderheit sehr stark und führen dadurch zu einer zunehmenden Radikalisierung der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung, welche einen separaten Staat anstrebt.

1983, im sogenannten „schwarzen Juli” kommt es nach einem Anschlag auf eine Militäreinheit sogar zu Ausschreitungen gegen Tamilen. Dabei werden 3000 Tamilen getötet, Tausende begeben sich auf die Flucht. Bald darauf beginnt der Guerillakrieg der Tamilen im Norden Sri Lankas gegen die singhalesische Armee. Auf beiden Seiten sind tausende zivile Opfer zu beklagen. Daran kann auch die indische Friedenstruppe von ca. 70.000 Soldaten nichts ändern, die zwischen 1987 und 1990 in Sri Lanka stationiert ist. Im Gegenteil – durch Kriegsverbrechen macht sie sich sogar bei Tamilen und Singhalesen unbeliebt. Bis heute haben die Konflikte sogar noch mehr Opfer gefordert – weitaus mehr als 65.000! 

Fast zeitgleich wie die genannten Konflikte erhebt sich speziell im Süden des Landes die JVP zu ihrer „Kulturrevolution“. Dabei werden rund 6000 Mitglieder der Regierungspartei grausam getötet. Damit nicht genug – auch Vergewaltigungen, Plünderungen und Folter sind in dieser Zeit regelmäßig an der Tagesordnung. Auch dieser Aufstand wurde brutal beendet. In kurzer Zeit schaffen es die Todesschwadrone der Regierung, 30.000 Mitglieder der JVP zu liquidieren. 

In den Jahren zwischen 1990 und 2002 kann sich das Land trotz Bürgerkriege wirtschaftlich erholen. Ins Land fließt ausländisches Kapital, Freihandelszonen werden eingerichtet. 

Doch auch in dieser Zeit machen die Tamil-Tigers durch spektakuläre Anschläge auf sich aufmerksam: sie töten den indischen Ministerpräsidenten Rajiv Ghandi und zwei Jahre später auch den Ministerpräsident von Sri Lanka Ranasinghe Premadasa. 

Ayurveda © fotoexodo - Fotolia.com

Ayurveda © fotoexodo - Fotolia.com

Haben Sie schon von den Heilkräften Ayurveda gehört? Die Kräfte von Ayurveda sind vielseitig. Die Ayurveda-Philosophie ist ein Bestandteil vieler Völker, vor allem in der indischen Gesundheitslehre. Im Abendland ist die Heilkraft des Ayurveda noch weitestgehend unbekannt. Doch die Lehre des Ayurveda boomt. Sowohl die Stirngüsse mit warmen Ölen als auch die Massagen an den Chakren-Punkten und vor allem die Ernährung nach den Fünf-Elementen finden anklang. 

Im Wellnessbereich haben sich die Konzepte des Ayurveda-Prinzips bereits etabliert. Nicht nur Stars und Promis sprechen über die Entschlackungskuren, die ihnen neue Lebenskraft geschenkt haben. Ayurveda ist eine Alternative zur gängigen Schulmedizin.In der Ayurvedischen Medizin geht es um das Gleichgewicht im Körper. Menschen werden krank, wenn dieses Gleichgewicht nicht mehr vorhanden ist. Es gilt es wieder herzustellen. 

Ayurveda ist das Wissen vom Leben. So heißt es in den Überlieferungen des 5.000 Jahre alten Wissens über die Behandlung nach Ayurvedischer Art.

2005 gab es eine Studie zur Wirksamkeit dieser Medizin. Die deutsche Stiftung Warentest konnte die Zuverlässigkeit nicht bestätigen. Zu widersprüchlich waren die Ergebnisse der Studie, um die therapeutische Wirksamkeit nachzuweisen. Im Jahr 2010 hat der Relax-Guide die Ayurveda-Behandlungen im Wellnessbereich getestet. Insgesamt wurden 1.000 Hotel getestet, mit dem Ergebnis, dass in der Regel, das Angebot nichts mit dem tatsächlichen Ayurveda zu tun hat. Es wurden falsche Öle verwendet, die im schlimmsten Fall mehr schaden können, als den Betroffenen zu helfen. 

Eine Chance hat das medizinische Ayurveda nur dann, wenn es den europäischen Umständen angepasst wird, so der gebürtige Inder Ashish Bhalla. Er hat in Österreich Medizin studiert und eine Ayurveda-Ausbildung gemacht. Auch er wendet die Ayurveda-Medizin an, doch er wandelt sie gezielt auf das Klima Mitteleuropas ab. 

Sri Lanka © Jörg Hackemann - Fotolia.com

Sri Lanka © Jörg Hackemann - Fotolia.com

Die Insel Sri Lanka liegt im Indischen Ozean südlich des Subkontinents.

Erstmals besiedelt wurde die Insel wahrscheinlich vor 500.00 Jahren. Die erste historische Erwähnung ist aus dem sechsten Jahrhundert vor Christi erhalten. EIn verstoßener Prinz aus Indien ließ sich dort mit seiner Gefolgschaft nieder. Sie werden als die Urväter der Singhalesen, der Löwenhaften, verstanden.Die Singhalesen sehen sich und Sri Lanka als auserwähltes Volk, beziehungsweise Land, denn Buddha selbst soll die Insel als as Land des Buddhismus auserwählt haben. 437 v. Chr. wurde dann der erste Königssitz Anaradhapura gegründet. Ungefähr hundert Jahre später wird der Buddhismus zur Staatsreligion erklärt und der heilige Bodhi-Baum gepflanzt, eines der größten Heiligtümer des Landes, bis heute. 200 Jahre vor Christi etwa, fallen dann die Tamilen in Sri Lanka ein und ihr König Elara kommt an die Macht.

Ab diesem Zeitpunkt bekämpfen sich beide Seiten ständig und die tamilischen und singhalesischen Könige wechseln sich ab. Die Hauptstadt wird wegen der ständigen Angriffe der Tamilen weiter ins Landesinnere verlegt, wird immerwieder neu eingenommen und verteidigt und wird 1314 aufgegeben und liegt 600 Jahre unberührt im Dschungel. Ab dem 16. Jahrhundert kommen die Portugiesen als erste Europäer auf die Insel, lassen sich nieder, bringen christliche Missionare mit und treiben Handel. Vor allem der Zimthandel mit den Arabern floriert von Sri Lanka aus. Später, im 17. bin Ende 18. Jahrhunder sind die Portugiesen von den Holländern verdrängt und 1796 nimmt Engand die Insel in ihr Kolonialreich auf. Der Teehandel wird ausgebaut und im Zuge dessen werden von den Besatzern mehr Tamilen ins Land geholt, um mehr Arbeitskräfte zu haben. Bis 1815 haben die Engländer auch den letzten singhalesischen König gefangengenommen und ins Exil geschickt. 1948 erlangte die Insel endlich wieder die Unabhängigkeit und 1972 wurde die Republik ausgerufen. Seitdem heißt das Land Sri Lanka. Die heutige Hauptstadt ist Colombo. Seit 1983 brechen wieder Unruhen aus, es kommt immer wieder zu Bürgerkriegen. 

Straße in Sri Lanka, Foto: songkran_flickr

Straße in Sri Lanka, Foto: songkran_flickr

Sri Lanka, ein Land der Gegensätze und der unglaublich faszinierenden Natur. Wer schon länger überlegt einen Urlaub auf Sri Lanka zu verbringen, für den stellt sich sicherlich die Frage, wie man den Urlaub dort am Besten plant.

Natürlich können sie sich ein Zimmer in einem schönen Hotel mieten und dann dort faulenzen und entspannen, aber für die abenteuerlustigen unter ihnen ist eine Rundreise mit dem Auto durch Sri Lanka sicherlich auch eine gute und zugleich spannende Möglichkeit, dieses Land zu erkunden.

Denn so sind sie mobil und können alles von der fantastischen Bergwelt bis hin zu den traumhaften Stränden entdecken. Als Auto eignet sich, unter anderem aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse oftmals ein Kombi am Besten. Damit können sie Dank des Vierrad-Antriebs auch die unbefestigten Straßen passieren und so eine Rundreise mit vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Sinneseindrücken machen.

Besichtigen sie auf ihrer Reise mit dem Kombi z.B. einige der vielen Tempelanlagen oder machen sie eine Safaritour durch einen der berühmten Nationalparks. Auch das zentrale Bergland Ella mit seinen unzähligen Wasserfällen ist einen Ausflug wert. Mit dem Auto können sie gemeinsam mit der ganzen Familie die spektakuläre Aussicht auf die Bergwelt Sri Lankas erleben.

Wenn sie längere Touren planen ist es deshalb wirklich ratsam einen Kombi zu mieten, da dieser erstens im Komfort überzeugt und zweitens auch viel mehr Stauraum für Gepäck bereithält.

Planen sie ihre Reise gut im vor hinein. Denn Sri Lanka ist ein Land mit unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten.Seien sie sicher, dass ihnen nicht nur einmal der Atem stocken wird, aufgrund der unglaublichen Schönheit des Landes.

Gastbeitrag von Manuel Kowalski

Quelle: YoTuT/Flickr.com

Quelle: YoTuT/Flickr.com

Sri Lanka wird als Reiseziel immer beliebter. Die Insel im Indischen Ozean ist einer der wenigen Orte, an dem sich spirituelle Kultur mit Traumstränden, einer unglaublich artenreichen Fauna und einer Herzlichkeit verbinden, wie man sie nur selten erlebt.

Der Urlaub kostet natürlich recht viel – immerhin fliegt man fast einmal um den Erdenball. Dafür kann man vor Ort recht günstig unterkommen und sich für wenig Geld verpflegen. Allerdings ist der Eintrittspreis für kulturelle Hauptattraktionen beinahe schon ein Wucher. Daher sollte man gut abwägen, was man zu besichtigen beabsichtigt und was nicht.

Da hier natürlich eine völlig andere Kultur vorherrscht, muss man sich an die Gepflogenheiten des Landes anpassen. Hier einige Tipps, die dabei helfen sollen, die heimtückischen Fettnäpfchen zu umgehen.

Zum einen sollte man sich eher bedeckt kleiden. Ein absolutes No-Go ist es, „oben ohne“ am Strand zu liegen oder nackt zu baden. Auch Bikinis sind nicht so gern gesehen, werden aber mittlerweile in Touristenregionen akzeptiert. Auch beim Besuch religiöser Stätten sollte man beachten, dass zu tiefe Ausschnitte oder extrakurze Miniröcke fehl am Platz sind.

Wer auf offener Straße von bettelnden Kinder angesprochen wird, dem blutet oft das herz. Wer neigt nicht dazu, ein paar Münzen locker zu machen? Doch das hilft den Kindern nicht, im Gegenteil! Durch Erfolg beim Betteln werden sie angehalten, weiterhin der Schule fern zu bleiben und Passanten anzusprechen. Wenn man wirklich die Kinder vor Ort unterstützen will, so sollte man das Geld lieber der Schule oder medizinischen Einrichtungen zukommen lassen. Auch Sachspenden wie Schulhefte oder Stifte sind eine gute Alternative.

Zu lautes Sprechen und Herumschreien gilt auf Sri Lanka sowie im gesamten Südosten als extrem unmanierlich. Die Singhalesen sprechen mit einer sehr sanften Stimme und lächeln sehr häufig. Auch als Urlauber sollte man deshalb etwas geduldiger sein und selbst bei Pannen im Hotel lieber vernünftig argumentieren, anstatt mit rüden Gesten und lauten Worten die Gefühle der Einheimischen zu verletzen.